Nachbehandlung mit PRP – bessere Heilung nach Operationen und bei chronischen Wunden
Nach Operationen oder Verletzungen kann die Heilung manchmal länger dauern als erwartet. Auch chronische Wunden – etwa durch Durchblutungsstörungen oder Diabetes – heilen oft nur schwer und neigen zu wiederkehrenden Entzündungen. Die PRP-Therapie (Eigenbluttherapie) kann hier helfen, die Geweberegeneration zu fördern, Narbenbildung zu verbessern und Komplikationen zu vermeiden. Durch die Aktivierung körpereigener Wachstumsfaktoren wird die Heilung gezielt unterstützt – natürlich schonend und ambulant.
Warum Wunden manchmal schlecht heilen
Verzögerte Heilungsprozesse haben viele Ursachen: Infektionen, Durchblutungsstörungen, Gewebeschäden oder eine schwache Immunantwort verlangsamen die Regeneration. Nach Operationen kann die Heilung zusätzlich durch Fremdmaterial, Spannung auf der Naht oder mangelnde Durchblutung beeinträchtigt sein. Wenn das Gleichgewicht zwischen Zellaufbau und Entzündung gestört ist, bleibt die Wunde „stehen“ – PRP kann diesen Prozess wieder in Gang bringen.
Typische Anzeichen einer gestörten Wundheilung
- Langsames oder ausbleibendes Schließen der Wunde
- Rötung, Schwellung oder Wärmegefühl im betroffenen Bereich
- Schmerzen oder Jucken an der Wundstelle
- Vermehrte Narbenbildung oder empfindliches, hartes Gewebe
- Bei chronischen Wunden oft auch sekretierende oder wieder aufbrechende Stellen
Wer solche Symptome bemerkt, sollte ärztlich abklären lassen, ob eine zusätzliche Behandlung wie PRP sinnvoll ist.
Diagnose und Verlaufskontrolle
Die Beurteilung erfolgt durch klinische Untersuchung und Beobachtung des Heilungsverlaufs. Bei komplizierten Fällen kann eine Bildgebung (z. B. Ultraschall) eingesetzt werden, um die Durchblutung und Gewebestruktur zu beurteilen. PRP kann in diesen Fällen als ergänzende Therapie angewendet werden, wenn die Heilung trotz Standardmaßnahmen stagniert.
Standardbehandlung bei Wundheilungsstörungen
Zu den klassischen Maßnahmen zählen:
- Sorgfältige Wundpflege und sterile Verbände
- Antibiotika, falls eine Infektion vorliegt
- Druckentlastung oder Verbesserung der Durchblutung
- Spezielle Wundauflagen und Feuchtverbände zur Geweberegeneration
PRP wird als ergänzende Methode eingesetzt, um den körpereigenen Heilungsprozess gezielt zu aktivieren.
Behandlung von Wunden und Operationsfolgen mit PRP
Für die PRP-Therapie wird eine kleine Menge Blut entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Das so gewonnene plättchenreiche Plasma wird anschließend auf die Wundfläche aufgetragen oder ins umliegende Gewebe injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren stimulieren Zellteilung und Gefäßneubildung, verbessern die Durchblutung und unterstützen die Gewebserneuerung. So kann sich die Wunde schneller schließen, und das Gewebe wird stabiler und widerstandsfähiger. Auch die Narbenbildung verläuft oft gleichmäßiger und unauffälliger.
Mehr über die PRP (Eigenbluttherapie)
Wie PRP die Wundheilung unterstützt
- Fördert die Zellregeneration und Gefäßneubildung
- Verbessert die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gewebe
- Reduziert Entzündungen und Schmerzen
- Optimiert die Narbenqualität – weicheres, elastischeres Gewebe
- Beschleunigt die Heilungszeit besonders nach Operationen
Vorteile der PRP-Therapie bei Wundheilung und Nachbehandlung
- Natürliches Verfahren, nur körpereigene Substanzen
- Ambulant und risikoarm – keine Betäubung nötig
- Kombinierbar mit konventioneller Wundtherapie
- Verbesserte Geweberegeneration und ästhetischere Narbenbildung
- Besonders geeignet nach Operationen, bei chronischen Wunden oder schlechter Durchblutung
- Auch die Narbenbildung verläuft oft gleichmäßiger und unauffälliger
Eigenbluttherapie (PRP) in meiner Ordination in Gössendorf.
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Gesundheitszentrum Lindenpark in Gössendorf – südlich von Graz.
Lindenpark 1 (Gesundheitszentrum Lindenpark)
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