Arthrose: Ursachen, Symptome und Behandlung mit Eigenbluttherapie (PRP)

Arthrose ist die häufigste Form des Gelenkverschleißes und kann viele Gelenke betreffen. Die PRP-Therapie (Eigenbluttherapie) ist nicht nur für das Knie geeignet, sondern zeigt auch bei Hüft-, Schulter-, Sprung-, Daumen- oder Fingergelenksarthrosen gute Ergebnisse. PRP aktiviert körpereigene Wachstumsfaktoren, unterstützt Regenerationsprozesse und kann Entzündungen bremsen, den Knorpelstoffwechsel anregen und Schmerzen langfristig lindern.

Was verursacht Arthrose?

Was verursacht Arthrose?

Arthrose entsteht durch Abnützung des Gelenkknorpels. Fehlbelastung, Übergewicht, frühere Verletzungen oder eine genetische Veranlagung können den Verschleiß beschleunigen. Mit der Zeit verändert sich auch die Gelenkflüssigkeit – sie verliert an Qualität, wodurch die Reibung im Gelenk zunimmt und sich Beschwerden weiter verstärken.

Symptome der Arthrose

Symptome der Arthrose

Typische Anzeichen sind Anlaufschmerz, Belastungsschmerz, Steifigkeit und gelegentliche Schwellungen. Im Alltag zeigen sich die Probleme beim Gehen, Stiegensteigen oder Aufstehen. Viele Betroffene beschreiben den Schmerz als dumpf oder stechend. Bei Bewegung können knirschende oder knackende Geräusche (Krepitationen) auftreten. In fortgeschrittenen Stadien kommt es zu Bewegungseinschränkungen, Verformungen und Steifigkeit, besonders nach Ruhephasen. Typisch sind auch Knoten an den Fingergelenken (Heberden- oder Bouchard-Knoten). Im Gegensatz zu entzündlichen Gelenkerkrankungen (z. B. Arthritis) fehlen meist Rötungen und starke Überwärmung. Nur bei einer aktivierten Arthrose kann es zu entzündlichen Schüben kommen.

Wie wird Arthrose festgestellt?

Wie wird Arthrose festgestellt?

Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT. So lässt sich das Ausmaß des Knorpelabbaus erkennen und andere Ursachen können ausgeschlossen werden.

Behandlungsmethode mit Wärme bei Arthrose

Klassische Behandlungen bei Arthrose

Üblicherweise werden Schmerzmittel, Physiotherapie, Hyaluronsäure-Injektionen oder Glukosaminpräparate eingesetzt. Diese Maßnahmen können Beschwerden lindern, verlangsamen den Knorpelabbau aber nur begrenzt. Kortison-Injektionen wirken kurzfristig stark entzündungshemmend, können bei häufiger Anwendung jedoch Gewebe schädigen. Hausmittel wie Kohlwickel oder Wärme können im Frühstadium zusätzlich helfen – es gibt tatsächlich Studien, die eine milde entzündungshemmende Wirkung belegen.

Behandlung mit Eigenbluttherapie

Behandlung der Arthrose mit Eigenbluttherapie (PRP)

Bei der PRP-Behandlung wird das aufbereitete Plasma direkt in das betroffene Gelenk injiziert – unter sterilen Bedingungen, ambulant und ohne Betäubung. Nach der Injektion wird empfohlen, das Gelenk für den Rest des Tages zu schonen. Danach ist eine schrittweise Belastung wieder möglich. PRP zeigt besonders gute Ergebnisse bei Knie-, Hüft- und Schulterarthrosen im frühen bis mittleren Stadium. Hier kann die Therapie Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion deutlich verbessern.
Behandlungsfrequenz: Ein typischer Behandlungszyklus umfasst 3 bis 5 Injektionen, meist im Abstand von einer Woche. Studien zeigen, dass mehrere Sitzungen bessere Ergebnisse bringen als Einzelbehandlungen. Je nach Schweregrad kann die Serie nach 6 bis 12 Monaten wiederholt werden, wenn die Wirkung nachlässt.

Wie hilft Eigenbluttherapie bei Arthrose

Wie hilft PRP genau?

Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren wirken entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und regenerativ. Sie verbessern die Nährstoffversorgung des Knorpels und unterstützen die Heilung von Mikroverletzungen. Das Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung von Schmerz und Beweglichkeit, nicht nur eine kurzfristige Linderung. Die Wirkung baut sich nach und nach über mehrere Wochen auf – Geduld zahlt sich aus, da die Regeneration biologisch erfolgt, nicht rein symptomatisch wie bei Kortison.

Mehr über PRP (Eigenbluttherapie)
Vorteile und Risiken von Eigenbluttherapie bei Arthrose

Vorteile und mögliche Risiken

  • Körpereigenes Material: keine Fremdstoffe, kaum Nebenwirkungen
  • Geringes Risiko von leichten Schwellungen oder Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Spürbare Besserung der Gelenkfunktion bei vielen Patient:innen
  • Besonders geeignet, wenn andere konservative Therapien ausgeschöpft sind oder Kortison vermieden werden soll.
  • Kosten: Die Behandlung ist privat zu tragen und variiert je nach Praxis und Umfang der Therapie.

Eigenbluttherapie (PRP) in meiner Ordination in Gössendorf.

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