Verzögerte Knochenheilung – PRP für eine bessere Frakturheilung
Nach einem Knochenbruch heilt der Knochen normalerweise innerhalb weniger Wochen oder Monate aus. Manchmal dauert dieser Prozess jedoch länger als erwartet – der Knochen bleibt instabil oder Schmerzen bestehen fort. In solchen Fällen kann die PRP-Therapie (Eigenbluttherapie) die natürliche Knochenheilung aktiv unterstützen, indem sie Zellwachstum und Gefäßneubildung anregt. So lässt sich die Regeneration beschleunigen und das Risiko einer bleibenden Schwäche im Knochengewebe verringern.
Ursachen von verzögerter Frakturheilung
Wenn ein Bruch nur langsam oder gar nicht verheilt, liegen meist mehrere Faktoren vor: Eine eingeschränkte Durchblutung im Bruchbereich, Infektionen, Rauchen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes können die Heilung beeinträchtigen. Auch mangelnde Stabilisierung nach der Verletzung oder zu frühe Belastung verhindern, dass sich neues Knochengewebe aufbauen kann. In manchen Fällen ist der Heilungsprozess erschöpft, und der Körper braucht einen zusätzlichen Impuls zur Regeneration – genau hier setzt PRP an.
So erkennen Sie eine verzögerte Knochenheilung
Typisch sind anhaltende Schmerzen, fehlende Belastbarkeit und ein Gefühl von Instabilität trotz ausreichender Ruhigstellung. Im Röntgenbild ist häufig kein oder nur unzureichender Kallus (neues Knochengewebe) zu sehen. Auch nach Wochen bleibt das betroffene Areal empfindlich, und Alltagsbewegungen fallen schwer. Diese Anzeichen sollten ärztlich abgeklärt werden – eine zu lange Verzögerung kann die Heilung zusätzlich erschweren.
Diagnose einer verzögerten Frakturheilung
Die Diagnose erfolgt durch regelmäßige Röntgen- oder CT-Kontrollen, mit denen das Zusammenwachsen der Bruchstelle überwacht wird. Wenn sich über Wochen keine deutliche Heilung zeigt, spricht man von einer „verzögerten Frakturheilung“. In solchen Fällen kann eine zusätzliche PRP-Behandlung erwogen werden, um die Regenerationsprozesse im Knochen gezielt zu stimulieren.
Behandlung einer verzögerten Knochenheilung
Zunächst steht die Stabilisierung des Bruchs im Vordergrund – etwa durch Schienen, Platten oder Schrauben. Zusätzlich werden Schonung und Physiotherapie eingesetzt, um eine gesunde Durchblutung zu fördern. Die PRP-Therapie dient hier als ergänzende Maßnahme, nicht als Ersatz für die operative Versorgung. Sie kann helfen, die körpereigenen Heilungsprozesse wieder in Gang zu bringen, wenn diese ins Stocken geraten sind.
Behandlung der verzögerten Frakturheilung mit Eigenbluttherapie (PRP)
Bei dieser Methode wird zunächst eine kleine Menge Blut entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Das so gewonnene plättchenreiche Plasma wird gezielt in den Bereich der Bruchstelle eingebracht – entweder während einer Operation oder im Anschluss an die Stabilisierung. Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren aktivieren Osteoblasten (knochenbildende Zellen) und fördern die Gefäßneubildung, wodurch das Gewebe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. So wird die Knochenregeneration angeregt und die Heilungszeit kann sich verkürzen.
Mehr über PRP (Eigenbluttherapie)
Wie hilft PRP bei der Frakturheilung genau?
PRP unterstützt die Heilung auf biologische Weise: Es stimuliert die Zellaktivität, verbessert die Durchblutung und fördert den Aufbau neuer Knochenmatrix. Das Gewebe wird besser versorgt, die Bruchstelle stabilisiert sich schneller, und das Risiko einer Pseudarthrose (Falschgelenkbildung) sinkt. Viele Patient:innen berichten über spürbare Verbesserungen in Stabilität und Schmerzfreiheit nach der Behandlung.
Vorteile der PRP-Therapie bei verzögerter Knochenheilung:
- Fördert Knochenneubildung durch Aktivierung der Osteoblasten
- Verbessert die Durchblutung und Gefäßbildung im Heilungsbereich
- Natürliches Verfahren ohne Fremdstoffe oder Medikamente
- Ambulant oder intraoperativ anwendbar
- Geringe Risiken und gute Verträglichkeit
Eigenbluttherapie (PRP) in meiner Ordination in Gössendorf.
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Gesundheitszentrum Lindenpark in Gössendorf – südlich von Graz.
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